Francine Jordi ist wohl neben der schweizer Schokolade und den Schweizer Uhren der bekannteste, beliebteste und bezauberndste Exportschlager, den die Schweiz derzeit zu bieten hat.

Das musikalische „Goldkehlchen“ aus dem Emmental verführt mit Charme, einem tiefgründigen Lächeln und vor allem mit ihrer außergewöhnlichen Stimme. Seit nunmehr zehn Jahren steht sie an der Spitze der deutschsprachigen Interpreten und ist als Sängerin, Moderatorin und Entertainerin stets gleichermaßen gefragt. Ihr Stern ging 1977 in Richigen auf, als sie als jüngste Tochter der Familie Lehmann das Licht der Welt erblickte.
Die Musikalität wurde ihr in dieser Familie förmlich in die Wiege gelegt. Mit ihren Eltern und ihren beiden Schwestern stand sie schon als kleines Mädchen auf der Bühne, begeisterte mit ihrer glockenklaren Stimme die Touristen und entdeckte schnell ihre Liebe zur Musik. Sie begann eine Gesangsausbildung am Konservatorium in Neuenburg, die sie 2008 mit Auszeichnung abschloss. Mittlerweile hat sie das Lehr- und Konzertdiplom.

Francine Jordi ist zielstrebig und ehrgeizig, was sie aber keineswegs unsympathisch macht. Im Gegenteil: Es ist eine Freude, mit ihr zu arbeiten, weil sie nach Perfektionismus strebt und dabei als Vollprofi ans Werk geht. Das wissen international erfolgreiche Interpreten, Komponisten und Texter zu schätzen, die gerne mit ihr zusammenarbeiten: Joachim Horn-Bernges (u.a. Howard Carpendale), Rudolf Müssig (u.a. Schürzenjäger), Tommy Mustac, André Franke, Wolfgang Hermann, Bernd Meinunger, Alfons Weindorf, Dieter Falk und Nino de Angelo, um nur einige zu nennen.

Mit ihren 30 Jahren pflastern zahlreiche Meilensteine ihren Erfolgsweg. Der Durchbruch
begann, als sie 1998 beim Grand Prix der Volksmusik antrat – und als strahlende Siegerin
den begehrten Bergkristall in die Schweiz brachte. Danach war ihr Erfolg nicht mehr
aufzuhalten. Zahlreiche Hitparaden-Siege, goldene Schallplatten und Auszeichnungen
folgten. Den "Prix Walo", den Musikpreis der Schweiz, konnte sie mittlerweile fünf Mal mit
nach Hause nehmen. Vor allem der Publikums-Prix Walo bedeutet ihr viel, weil er die
Meinung der Menschen, sprich ihres Publikums widerspiegelt und ihr zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere war die Teilnahme am
internationalen Song Contest dem "rand Prix de la Chanson" 2002 in Tallin/Estland, wo sie
die Schweiz würdig vertrat.
Francine Jordi bezaubert ihr Publikum mit temperamentvollen Auftritten, immer dem richtigen Outfit und einem Lächeln auf den Lippen. Ihre Fröhlichkeit ist ansteckend – selbst durch den Fernseher. Kein Wunder, dass sie sich auch längst als Moderatorin einen Namen gemacht hat. Die Eurovisions-Sendungen aus „Gut Aiderbichl“ moderiert sie – mit unterschiedlichen Moderationspartnern – im Jahr 2008 zum sechsten Mal. Bei "Stars in der Manege" war sie – zusammen mit Nina Ruge und Arabella Kiesbauer – eine der charmanten Zirkusdirektorinnen. 2008 moderierte Sie mit Sascha Ruefer das Finale des Grand Prix der Volksmusik und ihr Spielfilm-Debut fand am 18. Oktober 08 im "Musikhotel" statt (ORF, ARD, SF/DRS).
Doch so sehr ihr das Moderieren auch Spaß macht, ein Ersatz für das Singen ist es sicher
nicht. Denn beim Singen kann sie in den verschiedenen Genres zeigen, wie vielseitig sie ist: Ob Gospel, Schlager, Volksmusik, Oper/Operette, Songs auf deutsch, französisch, englisch oder schwitzerdütsch – Francine Jordi beherrscht alle Spielarten und zeigt das auch gern bei ihren Auftritten.
Im Job ist sie Vollprofi und überlässt nichts dem Zufall. Das geht soweit, dass sie ihre
Bühnengarderobe selbst entwirft. Zusammen mit einer Schneiderin in einem Modeatelier
entstehen dann die atemberaubenden und ausgefallenen Kleider.
So präsent das Schweizer Temperamentsbündel auf der Bühne und in ihrem Beruf ist, so
privat hält sie ihr Privatleben. Seit fünf Jahren ist sie mit dem Schweizer Radsportprofi Tony Rominger liiert. Zusammen mit ihrem Labrador Pego (Francines Fitness-Geheimnis)
versuchen sie, ihr Leben so normal wie möglich zu gestalten. „Es ist nicht so, dass wir gar
nicht in die Öffentlichkeit gehen – wir tun das nur sehr gezielt", erzählt Francine. „Die Liebe
ist an sich schon schwierig genug und da muss dann nicht auch noch die ganze Welt daran
teilhaben." Gemeinsame Termine in der Öffentlichkeit sind somit selten, doch beim Italiener um die Ecke kann man die beiden durchaus zufällig treffen. Francine Jordi kocht auch gerne, was ihr Tony durchaus zu schätzen weiß. So sind die Abende, die sie zusammen zu Hause sind, gerne geprägt von einem leckeren Essen, einem feinen Rotwein und ganz bescheidener Zweisamkeit. Heiratsabsichten oder der Plan, die Familie in absehbarer Zeit zu vergrößern, sind derzeit kein Thema für Francine. "Wir genießen unser Leben so wie es derzeit ist".
Dennoch spielt Francines Familie eine große Rolle in ihrem Leben. "Mein Lebenspartner und meine Familie bedeuten mir alles. Sie halten bedingungslos zu mir, auch wenn's mal nicht so läuft. Auf diese Unterstützung kann ich jederzeit bauen, was mir sehr wichtig ist und die nötige Sicherheit gibt. Meine Eltern begleiten mich wechselweise gerne zu Auftritten und Terminen, meine beiden Schwestern kümmern sich vorbildlich um meine Buchhaltung und meinen Fanclub. Dieses Vertrauen, das ich in meine Familie habe, ist durch nichts zu ersetzen."
Nicht nur beim Kochen ist Francine eine ganz normale junge Frau ohne Starallüren. In ihrer
Freizeit liebt sie es, mit Hund Pego spazieren zu gehen oder ein gutes Buch zu lesen: "Am
liebsten mag ich Geschichtsromane oder Biografien – so richtig »dicke Schinken«", lacht
Francine.
Welche beruflichen Ziele hat die erfolgreiche Sängerin neben der Konzertreife für die
nächsten Jahre? "Dass es so bleibt, wie es ist! Ich darf die Musik machen, die ich liebe. Ich habe schon viele tolle Erlebnisse gehabt und Erfolge gefeiert – da ist alles, was jetzt noch dazu kommt, wie ein riesiges Geschenk für mich!" meint sie bescheiden. Kein Wunder, dass sie als persönliche Meilensteine Begegnungen mit Weltstars nennt, an denen sie vor allem ihre Normalität, ihre Professionalität schätzt. "Phil Collins durfte ich schon zweimal erleben.
Er ist trotz seines Welterfolges natürlich und nett – und dabei hochprofessionell. Das bewundere ich sehr."
Francine Jordi ist einerseits eine natürliche junge Frau, andererseits aber auch ein
außergewöhnlicher Mensch. Sie besitzt die Gabe, aus jeder Situation das Positive zu ziehen und andere Menschen mit ihrer Ausstrahlung und ihrer Musik zu begeistern. So ist es kein Wunder, dass viele Fans eine persönliche Begegnung, einen Auftritt von ihr oder auch nur ein bestimmtes Lied als Geschenk empfinden.

 

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